Warum wir sitepit bauen
Wer auf der Baustelle gearbeitet hat, weiß: Die Software, die es gibt, wurde nicht für uns gemacht.
Es gibt einen Moment, den jeder Bauleiter kennt. Freitagabend, 18 Uhr. Die Kolonne ist längst weg, aber du sitzt noch im Bürocontainer. Vor dir ein Stapel unleserlicher Stundenzettel. Daneben eine Excel-Tabelle mit 47 offenen Zellen. Und im Kopf die Frage, ob der Nachunternehmer auf Los 3 jetzt wirklich 14 Mann da hatte oder doch nur 12.
Das ist kein Einzelfall. Das ist Alltag in tausenden Bauunternehmen, jede Woche.
Das Problem ist nicht fehlende Digitalisierung
Es gibt Bausoftware. Sogar ziemlich viel davon. ERP-Systeme für 80.000 € Lizenzgebühr im Jahr, die eine eigene IT-Abteilung voraussetzen. Generische Stechuhr-Apps, die keinen Unterschied zwischen Bürojob und Baustelle kennen. Cloud-Lösungen, die genau dort versagen, wo sie gebraucht werden: auf der Baustelle, ohne Netz.
Das Problem ist also nicht, dass es keine Software gibt. Sondern dass sie nicht für die Leute gebaut wurde, die sie jeden Tag benutzen sollen.
Für den Polier, der um 16:20 nach einem 10-Stunden-Tag noch einen Bautagesbericht schreiben muss. Für die Buchhaltung, die montags unleserliche Stundenzettel in DATEV abtippt. Für den Geschäftsführer, der erst bei der Schlussrechnung erfährt, ob seine Baustelle überhaupt Geld verdient hat.
Software, die auf der Baustelle entsteht
sitepit ist nicht im Coworking-Space entstanden. sitepit kommt von der Baustelle.
Unser Produktwissen stammt nicht aus Marktanalysen oder User-Research-Workshops. Es stammt aus Jahren auf echten Baustellen. Als Vermessungstechniker, in der Bauabrechnung, als Bauleiter. Jeder Workflow, den sitepit digitalisiert, wurde vorher selbst durchlebt. Jeder Klick in der App existiert, weil jemand im Team diesen Prozess hundertmal von Hand gemacht hat.
Klingt nach einem Detail. Macht aber den kompletten Unterschied.
Wenn du weißt, wie es sich anfühlt, bei minus 8 Grad mit Handschuhen auf einem Outdoor-Handy Zeiten zu erfassen, baust du eine andere App. Wenn du selbst erlebt hast, wie ein fehlender Bautagesbericht einen sechsstelligen Nachtragsanspruch zunichte macht, designst du die Dokumentation anders. Und wenn du schon mal eine halbe Stunde lang nach dem Lieferschein von letzter Woche gesucht hast, weil er irgendwo zwischen Handschuhfach und Bürocontainer verschwunden ist, dann baust du das Dokumentenmanagement anders.
Was sitepit anders macht
Kein Netz? Kein Problem. sitepit funktioniert offline. Ohne Kompromisse. Keine Ladebalken, keine Fehlermeldungen, kein "bitte später erneut versuchen". Die App synchronisiert automatisch, sobald wieder Empfang da ist. Weil Baustellen halt keine Glasfaser haben.
Die Kolonne kostet nichts. Alle gewerblichen Mitarbeiter nutzen sitepit kostenlos. Komplett. Keine versteckten Limits, keine abgespeckten Features. Lizenzen zahlen nur die paar Leute im Büro, die auswerten. Weil es keinen Sinn ergibt, ein Unternehmen dafür zu bestrafen, dass es seine komplette Mannschaft digital arbeiten lässt.
100 % Bau. sitepit weiß, dass ein Bautagesbericht mehr ist als ein Formular. Dass Kolonnenplanung nicht in Outlook gehört. Und dass Stundenerfassung auf der Baustelle anders funktioniert als im Büro. Jede Funktion wurde für den Bau entwickelt. Nicht für "Projektmanagement im Allgemeinen", das dann irgendwie auf Bau umgebogen wird.
Schritt für Schritt, nicht alles auf einmal
Wir wissen, dass der größte Engpass für Bauunternehmen nicht die Technik ist, sondern das Risiko vom Systemwechsel. Deshalb zwingen wir auch niemanden zum Komplettumstieg.
sitepit startet dort, wo der Schmerz am größten ist: Zeiterfassung und Bautagesberichte. Leichtgewichtig, günstig, in 30 Minuten einsatzbereit. Kein ERP-Projekt, kein Beraterteam, kein Risiko.
Von dort aus wächst sitepit mit. Kolonnenplanung. Lager und Geräteverwaltung. Und perspektivisch das, was heute noch teure Spezialsoftware braucht: die vollständige, VOB-konforme Bauabrechnung.
Für wen wir das hier machen
Für Bauunternehmen mit 10 bis 250 Mitarbeitern. Groß genug für echten Organisationsbedarf, aber ohne eigene IT-Abteilung.
Für alle, die wissen, dass es besser gehen muss. Weil sie es jeden Tag erleben.